Ev.-ref. Kirchengemeinde Veldhausen

 

 

 

Neuigkeiten!

 

 

Schulungsabend "Kinder vor Gewalt schützen"!

 

"Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung, körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig".

(BGB, § 1631 (2): Inhalt und Grenzen der Personensorge)

 

Am 18.06.2018 fand das Elternseminar " Kinder vor emotionaler, körperlicher und religiöser Gewalt schützen" im Ev.-ref. Gemeindehaus statt.

 

Unter der Leitung der Jugendreferenten Gisa Kamphuis und Günter Nyhoff haben wir anhand von unterschiedlichen Fallbeispielen verschiedene Formen von Gewalt im Alltag erörtert.

Jeder Teilnehmer musste einige Situationen für sich einschätzen, ob es für einen selbst "okay", "grenzwertig", " übergriffig" oder eine "Straftat" ist.

 

Bereits hier stellte sich heraus, was für den einen noch "okay" war, war für den anderen bereits "grenzwertig" und manchmal sogar "übergriffig".

Das heißt, dass jeder gewisse Situationen unterschiedlich empfindet und wahrnimmt. Und dass manchen Menschen oft gar nicht bewusst ist, dass sie durch ihr "Tun" bereits eine Grenze überschritten haben. Manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Wir als Erwachsene können dann häufig (nicht immer) unserem Gegenüber deutlich machen - bis hierhin und nicht weiter!

Doch Säuglinge, Kinder und manche Jugendliche können das nicht, noch nicht oder nur schwer.

Hier sind wir als Erwachsene verpflichtet, diese Kinder zu schützen!

Denn wenn diese Grenzen überschritten werden, sowohl emotional, körperlich aber auch religiös, so kann das für diese Kinder und Jugendlichen gravierende Auswirkungen haben.

 

Allein wenn ein Kleinkind im Fernsehen einen Tatort schaut oder eine Horrorgeschichte erzählt bekommt, kann es das Kind unter Umständen noch lange Zeit beschäftigen. Denn das Gehirn kann erst ab einem bestimmten Alter Fiktion von Realität unterscheiden. Daher kommt es manchmal vor, dass manche Kinder auf einmal wieder bei Licht schlafen wollen oder das die Eltern beim Einschlafen wieder anwesend sein sollen.

 

Aber auch Äußerungen wie z.B. "der liebe Gott sieht alles" oder "wenn man dieses oder jenes tut, kommt man in die Hölle" können bei Kindern große Angst und eine lebenslange Belastung auslösen. Und vor Gott sollte man doch keine Angst haben!

 

Alles in allem war das Seminar sehr interessant und es hat nochmal verdeutlicht, dass man noch sensibler und aufmerksamer sein muss.

Dazu zählt z.B. ein bewussterer Umgang mit Handyfotos. Muss man immer alles fotografieren, was die Kinder gerade tun? Und muss das immer weitergeleitet werden?

Auch Kinder haben ein Recht auf Einhaltung von Grenzen, vor allem wenn sie sie selbst noch nicht sprachlich äußern  können. Oft, und da müssen wir unseren Blick öffnen und wachsam sein, zeigen Kinder auch ohne Worte-bis hierhin und nicht weiter! Wir müssen es nur wahrnehmen und dann auch akzeptieren!

Natürlich muss man Kindern Grenzen setzen. Aber auch sie dürfen "Nein" sagen!

 

Cathrin Schnieders

 

Anmerkung:

Bei Verdacht auf sexueller Gewalt kann man sich jederzeit an folgende Stellen wenden:

a) Landkreis Grafschaft Bentheim

Tel.: 05921/9602

www. grafschaft-bentheim.de

(unter „Allgemeiner Sozialdienst“)

b) Hobbit-Beratungsstelle

Tel.: 05921-6464

www.beratungsstelle-hobbit.de

 

 

 

„Auf dem Weg zur eigenen Frömmigkeit“

 

Im Frauentreff am 14. Mai 2018 stand unsere  persönliche Glaubensgeschichte auf der Tagesordnung. Moderiert von Pastor Jan Hagmann, haben wir uns Fragen gestellt wie: welche Menschen haben mich als Kind im Glauben geprägt? Wie wurden die Sonntage und die kirchlichen Feste in unseren Familien früher begangen? Was hat sich alles verändert, und wie sehe ich die Dinge heute? Ist in meinem Leben Platz für Gott? Welche Bedeutung kommt dem Gottesdienst zu?

Des Weiteren haben wir grundlegende Texte der Bibel daraufhin betrachtet, was sie uns für unser Leben als Christinnen heute zu sagen haben (Römer 12, 1+2; Jakobus 5, 13-16).

Die Gedanken und Texte des Abends fließen ein in den Gottesdienst am 10. Juni um 10.00 Uhr in unserer Kirche, der von Mitgliedern des Frauentreffs mitgestaltet wird. Herzliche Einladung!

 

 

 

Musikausschuss

 

Im Mai 2018 traf sich der Musikausschuss, bestehend aus Vertreter(innen) der Chöre und Musikgruppen unserer Gemeinde.

Wir wollen die vielen wertvollen Funktionen der Musik in unserer Gemeinde fördern. Genannt wurden: die Bewahrung der kirchlichen Tradition, das Wachhalten der Kenntnis des Liedguts, das Miteinander von alten und neuen Liedern, die Bereicherung von Festgottesdiensten (z.B. bei Konfirmationen oder an kirchlichen Feiertagen), ein gutes Miteinander aller Chöre und Musiker, gemeinsame Aktionen und die Ausbildung und Förderung des Nachwuchses (Orgelschüler, Jungbläser...).

Es war dies die erste Sitzung nach der Auflösung des Kirchenchores, der im Januar nach 70 Jahren seinen Dienst eingestellt hatte. Alle Anwesenden waren sich einig, dass wir den geistlichen Chorgesang unbedingt weiter unterstützen und fördern wollen. Erste Ideen dazu wurden an jenem Abend ausgetauscht.

Jan Hagmann

 

 

 

Neuer Konfirmandenjahrgang

 

Der Konfirmandenunterricht des neuen ersten Jahrganges, der von Januar bis Ostern 2018 am Biblischen Vorkurs teilgenommen hat, macht zu Beginn des Unterrichts einen Ausflug nach Schloss Dankern. Der Termin hierfür ist der 31. August ab 14.00 Uhr. Die Rückkehr aus Dankern ist für 18.00 Uhr vorgesehen. Danach gibt es noch ein gemeinsames Abendessen im Gemeindehaus. Bitte den Termin vormerken!

 

 

 

Ergebnisse der Gemeindewahl 11. März 2018

 

Wählerinnen und Wähler insgesamt: 687

Wahlbeteiligung: 26, 24 %  

 

gewählt in den Kirchenrat:

Berndine Egbers

Jenni Joost

Johanne Lambers

Günter Meinderink

Elke Veldhuis

Luise Venneklaas

 

gewählt in die Gemeindevertretung:

Sabrina Beins

Jan Berens

Jens Egbers

Helga Hindriks

Berendine Hollmann

Herta Holties

Gesina Husmann

Johann van der Kamp

Johann Klokkers

Gabi Lefers

Johann Lönink

Jan Maatmann

Janna van Ringe

Alfred Semlow

Jan Smoes

Anita Veldhoff

Holger Wassink

Christa Witte

 

 

 

Fotokalender

 

Von dem im Dezember 2017 erschienen großformatigen Fotokalender unserer Gemeinde sind noch Restexemplare vorrätig. Sie können für den reduzierten Preis von € 4,95 im Gemeindebüro erworben werden. Wir weisen darauf hin, dass der Wandkalender nicht an ein bestimmtes Kalenderjahr gebunden ist und deshalb auch über 2018 hinaus genutzt werden kann. Herzliche Empfehlung!

 

 

 

Abende für Taufeltern 2018

 

Vor ein paar Wochen luden die altreformierte und reformierte Gemeinde zu drei Abenden für Taufeltern ein. Alle drei Abende waren immer mit 20-30 Eltern sehr gut besucht. Die Erwartungen waren vielschichtig: Manche wünschten sich einen Austausch untereinander, aber auch Tipps und Anregungen zur christlichen Erziehung ihrer Kinder. Andere waren einfach nur neugierig, was auf sie zukommen würde.

An den Abenden wurden grundsätzliche Themen rund um die Taufe besprochen, wie z.B. der historische Ursprung der Taufe und was diese für die Kirche, für uns als Gemeinde, Eltern aber auch für die Kinder bedeutet. Es wurden verschiedene unterstützende Materialien für die christliche Erziehung der Kinder vorgestellt, unter anderem Kinderbibeln, Bildergeschichten und Hörbücher.

Am letzten Abend wurde in einer Gruppenarbeit überlegt, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit wir uns in der Gemeinde wohlfühlen und Gemeindearbeit gelingen kann.  Daraus ergab sich, dass vieles seitens der Gemeinden schon getan wird. Es gibt konfessionsübergreifende Aktivitäten und auch die technische Ausstattung ist auf der Höhe der Zeit. Pastoren und Mitarbeiter sind bemüht, auf die Interessen Aller einzugehen.

Das große Interesse an den drei Abenden zeigt, dass es in unseren Gemeinden vielen jungen Eltern wichtig ist, ihren Kindern den christlichen Glauben mit auf den Weg zu geben.

Die Frage ist nur: Was muss getan werden, damit unsere Generation den Glauben weiterhin vermittelt, so dass die Werte der letzten Generationen nicht komplett verloren gehen.

Die Antwort: Das Ganze funktioniert nur, wenn viele bereit sind, sich aktiv zu beteiligen. Angebote annehmen, Ideen einbringen, Dinge ausprobieren. Dann entsteht Neues und gemeinsam macht es Spaß, einfach mal etwas auszuprobieren.

Deswegen haben wir uns mit ein paar Leuten entschlossen, etwas Neues zu wagen und gemeinsam zu überlegen was man anbieten kann, damit junge Eltern sich direkt nach der Taufe weiterhin treffen und austauschen können. Vielleicht können wir schon in einem der nächsten Gemeindebriefe dazu etwas berichten.

Vielen Dank nochmal an die Pastoren Baarlink, Hagmann und Roters für die Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung dieser drei sehr interessanten Abende!

Cathrin und Michael Schnieders

 

 

 

 

Danke-Abend am 09.02.2018

 

„Es ist ein lobenswerter Brauch: Wer was Gutes bekommt, der bedankt sich auch.“ (Wilhelm Busch)

 

Über 100  haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde sind dem Aufruf zum Danke-Abend mit Andacht, Austausch, Essen und Begegnung gefolgt.

In unserer Gemeinde gibt es noch viel mehr ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen einbringen.

„Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben“. Mit diesen eher ironisch gemeinten Zeilen aus einem Gedicht über das „Ehrenamt“, das Wilhelm Busch zugeschrieben wird, eröffnete Pastor Jan Hagmann den Abend.

Im  Namen der Kirchengemeinde dankte er allen Anwesenden für die helfenden Hände und die geleistete Arbeit in zahlreichen Gruppen und Kreisen. Ohne deren Unterstützung und Engagement wäre unser Gemeindeleben nicht so lebendig und vielseitig.

Es gab ein leckeres Essen (Danke an das Westhues-Team) und zur Krönung haben die Kirchenratsmitglieder für ein buntes Nachtisch-Büfett gesorgt. An der Leinwand war ein Jahresrückblick in Form von 101 Fotos aus dem Gemeindeleben zu sehen.

Ein Ratespiel mit Pantomime lockerte den Abend auf. Jeweils zwei Personen mussten Sprichwörter oder Bibelverse vorspielen, die vorher auf einem Zettel gezeigt wurden. In vier Gruppen wurden die Begriffe schnell erraten.

Es war ein schöner, geselliger Abend, der nicht als Entgelt für die Arbeit sondern alle zwei Jahre als Wertschätzung für die geleistete Arbeit dienen soll.

 

Gisela Veldmann

 

 

 

Seniorenwohnprojekt unserer Diakoniestation


Im direkten Umfeld unserer Kirche entsteht an der Dr.-Picardt-Str. eine große Wohnanlage für Senioren sowie der neue Dienstsitz unserer Diakoniestation. Insgesamt sind 12 barrierefreie und seniorengerechte Appartements sowie acht Seniorenwohnungen geplant. Auch ein Gemeinschaftsraum ist vorgesehen. Dieser ist von der Turmseite der Kirche schnell zu erreichen und kann von der Kirchengemeinde mitgenutzt werden.

Erbpachtnehmer und Bauherr sind die SDN Service GmbH. Durch die geplante Bebauung wird das Umfeld der Kirche deutlich aufgewertet. Zwischen Kirche und Neubau entsteht ein geschützter und neugestalteter Innenhof.
Der Gebäudekomplex soll nach derzeitiger Planung noch im Jahr 2018 fertiggestellt sein.

 

©Ev.-ref. Kirchengemeinde Veldhausen  Lingener Str. 2  49828 Veldhausen